Ulrich Thiem (Cello/Bach und Blues Dresden), Wiebke Gerlach und Burkhard Zscheischler im sprachlich-musikalischen Zwiegespräch über die Lyriqs der Mythen der Pflanzen an unseren Wänden.

An den Wänden unserer Lößnitzbar hängt noch eine Ausstellung, die eigentlich bereits abgehängt sein sollte; es hatte sich etwas Zufälliges, Ungewisses eingestellt, und nun hängt sie noch bis zum 28. Februar.
So bleibt Zeit, sich noch etwas diesen Wand-Gestaltungen zu widmen, dieser Sprache einer Ausstellung, und nach und nach etwas Ungeplantes entstehen zu lassen. Dieses Etwas kam auf uns zu wie eine Frage, die niemand stellt und die auch keine Antwort braucht.
Wir wollen eine Performance entstehen lassen, bei der die Gäste gewissermaßen mit aktiv sein können. Einen künstlerischen Abend, der für alle Anwesenden überraschend und angenehm sein wird.
Die Küche öffnet um 17 Uhr und jeder hat die Gelegenheit, irgendwann die Wände zu besuchen und sich verzaubern zu lassen von den Fotografien Kristin Richters und den "Mythen der Pflanzen", den Lyriqs von Frank Zimmermann, sich "seinen" Text herauszusuchen, um sich später, beim künstlerischen Vortrag, nochmals besonders mit ihm zu verbinden.
Das alles hat wahrscheinlich einen ungewissen Ausklang, ist aber eine schöne Geste für alle, wenn Wiebke Gerlach sowie Burkhardt Zscheischler – Wort und Ulrich Thiem – Cello improvisierend eine Performance präsentieren, die Fotografien, Texte und Cello-Musik zu einer gemeinsamen momentanen Schönheit werden lassen.
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